Freitag, 20. Juni 2014

Die neu Palm FXr Schwimmweste

Die neue FXr – Eine Weste für alles!
So der Slogan – doch was bringt der Test? Da der Slogan genau das verspricht, was ich mir schon lange gewünscht habe – nämlich eine Schwimmweste mit der ich mich ins schwere Wildwasser traue, sprich die alle erdenklichen Sicherheits – und Bergevorrichtungen besitzt und trotzdem nicht zu dick aufträgt und genügend Bewegungsspielraum aufweist, so dass ich mich auch beim Freestylen darin wohl fühle – konnte ich es kaum erwarten endlich eine der heiß ersehnten FXr Westen in die Finger zu bekommen.
Frisch aus der Verpackung geschlüpft besticht die Weste gleich durch ihre frische hellblaue Farbe. Der grüne Reißverschluss rundet das Gesamtbild farblich perfekt ab. Mich beschleicht das Gefühl, dass ich mich allein durchs optische schon in die Weste verliebt habe. Der erste Test ist also bestanden – jetzt schnell anprobieren. Ähnlich wie bei der FX kommt man super in die Schlupfweste rein. Durch die seitlichen Gurte lässt sie sich sicher am Körper fixieren. Die Weste schmiegt sich durch den flexiblen Schaum angenehm an den Körper an. Durch die verstellbaren Schultergurte kann ich die Weste so anpassen, dass sie auch wirklich nirgends drückt – nicht selbstverständlich bei einer Unisex Weste ohne extra Aussparungen wie sie z.B. meine alte Luna-Weste besitzt...
Mein Safety Messer kann ich prima in der dafür vorgesehenen Tasche unterbringen, das Cowtail lässt sich einfach im Bergegurt einfädeln und in der Fronttasche befindet sich ein kleines extra Netz in dem ich das Aufbewahrungs-Case für meine Ohrenstöpsel verstauen kann. Ich teste die Bewegungsfreiheit und bin begeistert. Bis jetzt sind all meine Wünsche erfüllt – also schnell damit aufs (und ins) Wasser.
Erster Test: Tessin. Auf dem Wasser wird mein erster Eindruck bestätigt. Die Weste sitzt perfekt und die Bewegungsfreiheit ist Klasse. Auch bei einem kleinen (unfreiwilligen) Bad bleibt die Weste genau dort wo sie hin gehört – kein hoch rutschen oder ähnliches. Die Weste bietet genügend Auftrieb und bringt mich schnell wieder an die Wasseroberfläche. Den Wildwassertest hat sie also auch bestanden – jetzt fehlt nur noch die Freestyleprüfung.
Beim Park-and-Play fühle ich mich am wohlsten wenn ich eine leichte Weste an habe, eine Weste die ich kaum spüre und die mich vor allem in keinster Weise an irgendeiner Bewegung hindert. Bei meiner neuen FXr stelle ich fest, dass ich den Brustgurt einfach entfernen kann – die Weste wird dadurch etwas leichter und gerade wenn eine Startnummer darüber gezogen wird stört der Brustgurt einfach nur. Ich entferne also den Brustgurt und finde mich quasi mit einem Analogmodell meiner bewährten FX-Schwimmweste wieder. Perfekt.
Jetzt kann ich wirklich nur bemängeln, dass die Weste nicht früher auf den Markt kam. So musste ich mich im letzten Jahr, nur mit der Freestyle Weste im Gepäck auf den Weg zur Freesytle WM in den berühmten Südosten der USA machen, wo doch die umliegenden Flüsse herrlichstes Wildwasser zu bieten haben, auf dem ich mich mit einer vollwertigen Wildwasserweste wie der FXr sicherlich ein gutes Stück wohler gefühlt hätte.

Text : Anne Hübner / www.anne-huebner.com

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